Meine Familie

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Sommerbepflanzung 2016

Frühjahrsbepflanzung 2016

Winterabdeckung 2015 / 2016

Dieser Grabstein wurde Anfang November 2015 gesetzt. Ich finde er ist sehr schön geworden. Hier sind Mutter und Tochter jetzt auch optisch wieder vereint.

 

Die bestellte Grabpflege durch die Gärtnerei am Westfriedhof kann erst im nächsten Frühjahr erfolgen, da bereits das Wasser abgestellt ist und nichts mehr anwachsen würde. Deshalb haben Thomas und ich heute ein Grablicht, eine Schale und ein Gesteck darauf platziert.

 

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

 

Nachdem Thomas und ich das Grab vom Laub befreit und unsere Mitbringsel darauf platziert hatten, haben wir uns über Begegnungen, Geschehnisse und Anekdoten unterhalten - und wir haben gelächelt und uns gerne und liebevoll an Angelika und meine Mutter erinnert.

25.12.2014 - Heute Nacht ist meine Mutter im Alter von 75 Jahren nach langer schwerer Krankheit, unzähligen, ergebnislosen Aufenthalten in der Klinik Roth und letztendlich 2 Tagen in der Bezirksklinik Ansbach gestorben. Sie wird im Familiengrab bei ihrer jüngeren Tochter - meiner Schwester Angelika - ihre letzte Ruhestätte finden. Sie konnte Angelikas lange schwere Krankheit, ihren Tod sowie die ratlose / mangelnde medizinische / psychische Hilfe unseres Gesundheitssystems nicht verkraften und ist meiner Schwester in vollem Bewusstsein und aus völlig freiem Willen gefolgt.

 

Traueranzeige am 09.01.2015 in den Nürnberger Nachrichten und der Roth-Hilpoltsteiner Tageszeitung

Montag, 12.01.2015

 

Trauerfeier und Urnenbeisetzung

10:30 Uhr - Nürnberg Westfriedhof - Krematorium, Trauerhalle 1

 

Musik:

Heinz Rudolf Kunze - Abschied muss man üben und die zehn Tenöre - Hallelujah

 

Wieder hat Herr Kraus (Trauerredner), vom Bestattungsunternehmen Anton in Nürnberg, die Höhen und Tiefen im Leben meiner Mutter, ihre Stärken und Schwächen und ihre Empfindungen gegenüber ihrer Familie und ihren Mitmenschen in seiner Rede auf Basis unseres Gespräches stil- und gefühlvoll wieder gegeben. Anschließend an die Trauerfeier haben wir die Urne bei der meiner Schwester bei gesetzt und zum Abschluss gemeinsam ein Vater Unser gebetet.

Trauergemeinschaft: Marion Henneberg, Alexander und Sandra Spann, Thomas Merk.

Fakten, Daten und

Fotos, die meiner Mutter wichtig waren

 

Meine Schwester Angelika ist am 26.05.2014 im Alter von 49 Jahren an Leber- und Nierenversagen gestorben.

 

Angelika erlitt im November 2013 aufgrund eines schlimmen Asthmaanfalls einen Zusammenbruch und wurde ins Südklinikum Nürnberg eingeliefert. Während des künstlichen Komas veränderten sich die Leberwerte bereits drastisch ins Negative. Während eines Gesprächs mit den behandelnden Ärzten fiel mir ein, dass Geli als kleines Kind eine schwere Hepatitis hatte. Diesen Umstand hielten die Ärzte als Erklärung der schlechten Leberwerte für möglich. Als sie wieder selbstständig atmete, wurde sie aufgeweckt und ins Klinikum Nord verlegt um die Leber zu behandeln. Dabei wurde eine Leberzyste fest gestellt, die auch durch mehrmalige Bauchspiegelungen nicht vollständig entfernt werden konnte. Es kam zu einer akuten Lebereinblutung, die eine Notoperation und wiederholtes künstliches Koma nach sich zog. In der Regensburger Uniklinik wurde eine in Erwägung gezogene Lebertransplantation verworfen und Angelika wieder zurück ins Klinikum Nürnberg Nord gebracht um die in Regensburg zusätzlich entstandene Pilzerkrankung zu behandeln. Die Verlegung auf die Palliativstation erfolgte Mitte Mai 2014 und die weitere Verlegung in ein Hospiz wurde durch das dann doch sehr schnell eintretende endgültige Versagen der Leber und danach der Nieren, das Angelikas Tod letztendlich am 26. Mai 2014 verursachte, obsolet.

 

Meine kleine Schwester Geli, ich wünsche mir für Dich, dass es Dir - wo immer Du jetzt auch bist - einfach nur gut geht. Wie auf der Schleife des Urnenkranzes geschrieben: Mach's gut - Deine Lieben.

Dienstag, 24.06.2014

 

Trauerfeier und Urnenbeisetzung

10:30 Uhr - Nürnberg Westfriedhof - Krematorium, Trauerhalle 1

 

Der Trauerredner, Herr Kraus, vom Bestattungsunternehmen Anton in Nürnberg, hat das im Vorgespräch Erzählte sehr gefühl- und pietätvoll in seiner Rede wieder gegeben. Als Lieder wurden - nach den Wünschen meiner Schwester - das "Ave Maria" (Roy Black) und "An Angel" der Kelly Family gespielt.

 

Wir gingen im Sonnenschein zum Grab um die Urne bei zu setzen, Blumengrüße zu hinterlassen und zum Abschluss gemeinsam ein Vater Unser zu beten.

Mein ganz großer Dank gilt Angelikas langjährigem Gefährten und Beschützer Thomas, der auch mir während dieser langen Zeit der Krankenhausaufenthalte und bei der Organisation des Begräbnisses ein wirklicher Freund und Unterstützer war.

 

Leider konnte sich die Tierliebe meiner Schwester nicht auf Dauer mit ihren schon bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen vereinbaren, sodass bei Thomas bereits vor langer Zeit Angelikas

3 Kater, die sie alle aus dem Tierheim befreit hatte, Einzug hielten. Seit Angelikas Zusammenbruch im November 2013 lebt nun auch noch Angelikas geliebte Hündin "Shiva" bei ihm, die von Thomas ebenso selbstverständlich aufgenommen wurde und auch bei ihm bleiben darf. Die Tiere werden von ihm absolut liebevoll um- und versorgt. Das ist mir ebenfalls ein großer Trost - ich hätte versuchen müssen sie gut zu vermitteln oder wäre gar gezwungen gewesen sie im Tierheim abzugeben. Ich unterstütze ihn zumindest mit gelegentlichen Futterbestellungen.