The "Social Media" Facebook

30.08.2015 - Folgenden Post habe ich heute gelesen von einer Mitarbeiterin einer Tierschutzorganisation::

"Ist ja wirklich lieb gemeint...man sieht einen Hund oder Katze wo man schwach werden würde, es wird gebeten zu teilen...und dann der Kommentar...Ich würde ja wenn ich....teilt doch einfach, es interessiert keinen...entweder ein Zuhause geben oder nichts sagen...es nervt"

Mein Kommentar zu diesem Post:

"Wir befinden uns hier in einem sozialen Medium, das dazu gedacht ist Meinungen auszutauschen und auch kund zu tun wie und was man über - was auch immer - denkt. Dabei sollte man jedoch darauf achten persönliche Angriffe zu vermeiden. Deshalb kommt es darauf an wie man sich ausdrückt. In diesem Beispiel kommt es definitiv "negativ" bei mir an. Ich bin hier kein Handlanger für Orgas, die zwar gerne ihre Tiere vermittelt hätten, mir aber vorschreiben wollen nur zu "teilen" und nicht zu kommentieren weil sie dann zuviel lesen müssen. Wenn meine Meinung nicht interessiert sondern nur nervt, werde ich jegliche Aktivität für diese Seiten einstellen und sie zukünftig einfach ignorieren weil mich wiederum deren Gängelei nervt."

30.08.2015 - Wer „gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe“, so steht es im Strafgesetzbuch, „zum Hass aufstachelt“ oder zu Gewalt auffordert, wer eine Gruppe oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer solchen Gruppe „beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“, erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung. Wenn es nach dem Gesetz geht, wird er mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Von Facebook - so hört man von Menschen, die entsprechende Kommentare melden - kommt regelmäßig: „Wir haben die Seite geprüft und festgestellt, dass sie nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.“

 

Wer all den Hass kennt, dem man täglich auf Facebook begegnet, all die bösen Wünsche und dreckigen Worte, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass Facebook für die Formulierung dieser Standards ein paar betrunkene Hooligans engagiert haben muss. „Der pauschale Verweis, derartige Beiträge verstießen nicht gegen Ihre Gemeinschaftsstandards, wird so zur Farce“, kritisierte jetzt auch Justizminister Heiko Maas und zitierte die „sehr geehrten Damen und Herren“ von Facebook in sein Ministerium. Doch Facebooks Hausregeln lesen sich gar nicht so anders als die Paragraphen des Strafgesetzbuchs: „Facebook“, heißt es darin, entferne sämtliche Inhalte, „die Personen aufgrund der folgenden Eigenschaften direkt angreifen: Rasse, Ethnizität, nationale Herkunft, religiöse Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identität oder schwere Behinderungen oder Krankheiten“. Lediglich, dass sie es leider nicht tun.

Quelle