DIVI Intensivregister Stand: 16.01.2022 13:05 Uhr

14,63% der Intensivbetten sind durch COVID-19 PatientInnen belegt.

13.12.2021 Krankenhäuser bluten aus – Impfzwang kommt trotzdem

Klinik-Chef über Abwanderung von Pflegekräften: „Das ist eine Katastrophe!“

Professor Harald Matthes aus Berlin ist ärztlicher Leiter des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe. "Pflegende, die den Beruf aufgeben und ihre Stellen verlassen, das ist das letzte, was Krankenhäuser und Kliniken während der Pandemie gebrauchen können. Doch der Stein sei auf Stationen bundesweit schon längst ins Rollen geraten."

12.12.2021 Kliniken, Tote und Übersterblichkeit – Wie war das nochmal?

08.12.2021 Bericht zur Coronalage: 7.800 Euro Kopfprämie für wundersame Corona-Vermehrung Mediziner Frank analysiert Corona-Zahlen

Es gibt, gültig seit 1. November, für jeden positiv Corona-getesteten und an das Gesundheitsamt gemeldeten Patienten im Krankenhaus zusätzlich zur normalen Abrechnung 7.800 Euro, wenn er mindestens 2 Nächte im Krankenhaus verbleibt, steigerungsfähig bei längerem Aufenthalt bis knapp 10.000 Euro. Covidsymptome muss der Patienten gar nicht haben, es reicht ein Test. Ein völlig grotesker Anreiz mit Folgen. Knöchel verstaucht, positiver Test: „Bleiben Sie besser zwei Tage zur Beobachtung hier.“ So füllt man die Krankenhäuser mit angeblichen Coronakranken, ganz ohne Arbeit, denn diese Patienten sind ja grundsätzlich fit, und verdient sich dabei eine goldene Krankenhausnase. Die Quote der Belegungsstatistik wird sich durch diese grob manipulierten Daten erhöhen, in einer Zeit, in der wir die Belegung der Krankenhäuser zum Hauptentscheidungskriterium für eine Pandemie-Politik machen. Das Geld kommt dabei direkt vom Bund.

25.11.2021 Aktuell sterben in unserem Land Kinder, weil selbst Tumoroperationen wegen des akuten Pflegenotstands und fehlender verfügbarer Intensivbetten in vielen Kinderkliniken nicht durchgeführt werden können. Mit Corona hat das wenig zu tun, denn auf den Kinder-Intensivstationen liegen nahezu keine Corona-Patienten. Aber seit das Gesundheitssystem mit Fallpauschalen auf Gewinn getrimmt wurde, geht es eben nicht mehr darum, was Kranke brauchen, sondern vor allem darum, wie man mit Kranken das beste Geschäft machen kann. Schwerkranke Kinder sind nicht „rentabel“, deshalb wurde dieser Bereich in den letzten zwei Jahrzehnten besonders brutal kaputtgespart. Aber ob Kinderklinik oder Erwachsenen-Intensivstation: Die Katastrophe, die wir heute in unseren Krankenhäusern erleben, ist eine Katastrophe mit Ansage. Doch den Politikern, die sich seit Beginn der Corona-Zeit als große „Lebensretter“ inszenieren, war das seit Jahren egal. Meine Wochenschau zu der Frage, wie das Gesundheitssystem zu einem profitorientierten Wirtschaftszweig wurde und wie verantwortliche Politiker wie Karl Lauterbach sich daran persönlich bereichert haben

Führungskraft mit HerzIn diesem Blog kannst Du Dich über die Erfahrungen & den Alltag einer angehenden Führungskraft und deren Eindrücke aktueller gesellschaftlicher Veränderungen in der Pflege informieren. Ich bin seit über 15 Jahren Krankenschwester und nehme Euch hier auf meinem Blog mit in die Welt der Pflege.

Entwicklung der Intensivbettenanzahl und -auslastung

04.08.2021 Hausarzt mit Impfzwang

 "Hippokratisch verbrämter Impfstalinismus"

Ein beeindruckendes Dokument ärztlicher Verantwortung, hier hat jemand das Genfer Gelöbnis ganz genau studiert, wo es unter anderem heißt: „Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.“ Wie seltsam: Es heißt „meiner Patientin oder meines Patienten“ und nicht etwa „meiner geimpften Patienten“. Und noch schlimmer, im Genfer Gelöbnis, das immerhin in die Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärzte aufgenommen wurde, findet man auch noch den Satz: „Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.“ Dem wackeren Hausarzt geht es nur noch um Autonomie und Würde geimpfter Patienten, die anderen „sind unsolidarisch und feige. Sie schädigen andere gesundheitlich und wirtschaftlich.“ Natürlich kann er dem Problem des Genfer Gelöbnisses aus dem Weg gehen, indem er einfach den Nichtgeimpften den Status des Patienten abspricht, weshalb die zitierten Sätze nicht mehr auf sie angewendet werden können. Gilt das auch für den ersten Satz des Gelöbnisses: „Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen“? In den Dienst der Menschlichkeit und nicht in den Dienst der „Bürgerpflicht“, als die er die Impfung bezeichnet.

29.07.2021 Oberster Patientenschützer als Impf-Einpeitscher Junge Generation jetzt plötzlich doch nicht solidarisch?

Wann wurde in Deutschland zuletzt so viel gelogen wie in dieser Corona-Krise? Das jüngste Beispiel lieferte am Wochenende der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Nachdem viele junge Menschen schon seit eineinhalb Jahren bis zur Selbstaufgabe solidarisch waren und ihr Leben runtergefahren haben, fast auf Null, sollen sie jetzt endlich mal Solidarität zeigen und sich impfen lassen, meint der Patientenschützer.

05.07.2021 - Intensivstationen: "Ein chronisch krankes System"

Finanzielle Fehlanreize gefährden Patientenwohl

02.07.2021 - Corona: Der eigentliche Klinik-Skandal

Als Intensivmediziner platzt mir langsam der Kragen. Nach wie vor kursieren wilde Theorien um „gefälschte“ Intensivbetten-Zahlen. Das eigentliche Problem ist aber ein anderes.

25.06.2021 - Die drohende Überlastung der Krankenhäuser

Die Corona-Krise und das Fallpauschalensystem

25.06.2021 - „Sobald Geld im Spiel ist ...“

Der Skandal um einen Schummelverdacht bei Intensivbetten zeigt, wie angeschlagen das deutsche Gesundheitssystem ist.

Im Interview erzählt der Intensivpfleger und Wissenschaftler Carsten Hermes, wie es zu den Betrugsfällen gekommen sein könnte, wie die Arbeit auf Intensivstation während der Pandemie aussieht und was sich zukünftig ändern muss.

11.06.2021 - Schummelei bei Intensivbetten ist der Ausdruck eines krankenden Systems

Focus-Kommentar zum Intensivbetten-Skandal

17.05.2021 - Corona und Divigate:

Waren die Intensivstationen gar nicht überlastet?

Mehrere Wissenschaftler behaupten: Zahlen seien aus politischen Motiven manipuliert worden, das Gesundheitswesen sei kaum belastet durch Corona.

06.05.2021 - Markus Lanz - Wer hilft den Pflegern in den Kliniken?

 

29.04.2021 Intensivpfleger zerlegt Spahns Corona-Politik -

                vor laufender Kamera neben dem Minister

"Intensivstationen waren vor der Pandemie schon deutlich überlastet"

Es war ein Schuss, der massiv nach hinten los ging. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des Robert-Koch-Insituts Lothar Wieler haben heute einen Intensivpfleger mit auf die Bundespressekonferenz gebracht: Ricardo Lange, der neben seiner Arbeit an der Klinikfront auch regelmäßig im Berliner Tagesspiegel von seiner Arbeit berichtet.

 

12.04.2021 - Intensivbetten werden rar

Kliniken an der Belastungsgrenze

Die Pandemie bringt das Gesundheitssystem an den Rand der Leistungsfähigkeit. Noch sind Intensivbetten in Reserve, doch Pflegepersonal fehlt.

08.04.2021 - Intensivmediziner warnen vor Überlastung Zahl der Patienten steigt

Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu. Experten haben sich deshalb in einem "Notruf" an die Politik gewendet - mancherorts gebe es kaum noch freie Betten. Einigen Krankenhäusern drohe der Notbetrieb.