2014 - Dass aktiver Tierschutz vor der eigenen Haustür praktiziert werden kann, beweist Sabine (wieder einmal). Seit einigen Monaten kommt Abends immer ein wilder, unkastrierter schwarzweißer Kater auf die Terrasse und holt sich sein Abendessen, das von Sabine bereit gestellt wird.

Nachdem er - mutmaßlich durch Raufereien mit anderen Katzen - schon einige Verletzungen hatte, die aber bisher immer selbständig ausgeheilt sind, beschloss Sabine, dass der "Schwarzweiße" jetzt kastriert werden muss. Natürlich wird damit auch die Vermehrung der hier lebenden wilden Katzen durch diesen Kater vermieden.

 

Am 24.08.2014 wurde er von Sabine mit Hilfe der Lebendfalle ihrer Nachbarin, die selbst bereits wilde Kater kastrieren ließ, eingefangen und am 25.08.2014 in der Tierklinik unseres Vertrauens kastriert. Die Zähne wurden ebenfalls kontrolliert und für ok befunden. Außerdem wurde er gleich entwurmt. Abends wurde  er dann wieder in die Freiheit entlassen.

 

26.08.2014 - "Colori" - so nenne ich den Schwarzweißen jetzt - ist ganz normal zur gewohnten Zeit auf der Terrasse erschienen um sein Abendessen einzunehmen. Alles ist gut und alle sind zufrieden - der Kater, Sabine, ich und die Welt, die jetzt keine weiteren Nachkommen mehr von ihm versorgen muss. Das ist aktiver, praktizierter Tierschutz. Hab ich mich jetzt zu hart ausgedrückt? Tut mir sehr leid, aber so ist es nun einmal.

 

März 2015 - Colori kommt nach wie vor abends zu Sabine auf die Terrasse um sich sein Abendessen einzuverleiben. Im Februar stellte Sabine fest, dass der Schwarzweiße eine Verletzung an der linken Halsseite und an einer der Pfoten hatte. Nachdem sich Colori leider nicht anfassen lässt und auch der Lebendfalle nicht mehr zu nahe kommt, hat sie ihm Metacam ins Futter gemischt. GsD konnte sie nach ein paar Tagen feststellen, dass die Verletzung abheilt und sich auch das Geläuf des Katers normalisierte.