01.05.2015 - TiggerWaldi ist gestern in seinem neuen Zuhause eingezogen und heißt jetzt Findus.

Heute kam der erste Bericht: "hat schon das Klo besucht, gefressen, gespielt und geschmust" und

das erste Foto. Wir sind sehr glücklich diesen süßen Kater gerettet und gut untergebracht zu haben.

16.04.2015 - es hat den Anschein, dass TiggerWaldi den "Infekt" - was immer das auch war - überstanden hat. Das freut uns natürlich sehr weil dann dem Umzug in seine neue Familie am 01.05.2015 nichts im Wege steht.

12.04.2015 - Unser kleiner Schützling hatte gestern eine gesundheitliche Attacke: Fieber, Mattigkeit, Erbrechen. Beim TA (leider hat die Tierklinik unseres Vertrauens seit 2015 am Wochenende geschlossen, da sie sich mehr der kleinen Tochter widmen möchten - was durchaus verständlich ist) wurde Antibiotikum gespritzt und Antibiotikumtabletten mit gegeben. Bei meinem Besuch am frühen Abend war TiggerWaldi noch ein bisschen müde, hatte aber Hunger, genoss seine Streicheleinheiten

und hatte keine heißen Ohren mehr. Heute ging es ihm schon wieder sehr gut -  vorsichtshalber hat er trotzdem noch eine Tablette bekommen - und seine "Adoptanten" waren bei ihrem Besuch heute Abend total begeistert von ihm, sodass er am 01.05.2015 in sein neues Zuhause einziehen darf. Sabine ist überzeugt von dieser lieben Familie und ich wünsche unserem Findling ein glückliches, gesundes und langes Leben dort.

04.04.2015 - TiggerWaldi wurde heute entwurmt - sanft festhalten - Schnäuzchen auf - Tablette weit genug hinten hineingelegt - geschluckt. Dann habe ich ihn noch gut 1 Stunde auf meinem Schoß gekrault und davon abgehalten Sabine beim Kuchen backen zu "helfen". Dieser süße Wonneproppen

hat den besten Platz für immer verdient!!!!

03. April 2015 - Im Stall wurde berichtet, am Vorabend (ekliges Wetter und richtig kalt) am Waldrand einer benachbarten Ortschaft einen Katzentransportbehälter gesehen zu haben. Sabine, ihre Mädels

und ich machten uns mit Decke und Futter bewaffnet auf um nach der ausgesetzten Katze zu suchen. Den Transportkorb fanden wir nicht mehr aber nach ein bisschen rufen hörten wir ein lautes und klägliches Miauen. Den Schreien folgend, fanden wir eine kleine Katze (vermutlich Herbstkatze 2014), die sich in einem Gestrüpp hingekauert hatte. Langsam und vorsichtig anschleichend, boten wir dem Kätzchen Futter an und er kam gerne entgegen. Er ist handzahm und wurde willig zusammen mit dem Futter in meinen Einkaufskorb mit verschließbarem Deckel verfrachtet (einen richtigen Transportkorb hatten wir natürlich vergessen). Auf dem Weg zu Sabine - die das Schätzchen auf dem Schoß hielt - wurde die ganze Portion Futter verdrückt. Daheim angekommen, inspizierte "Tigger" (weil ein Tigerkater) oder "Waldi" (weil im Wald gefunden) völlig angstfrei die Wohnung und schlabberte gleich auch aus dem Milch-Wasser-Napf. Er ließ sich auch bereitwillig von den anderen Katzen begutachten und beschnüffeln. Sehr schnell ist er in der gesamten Familie angekommen - wie die Fotos zeigen.

Er soll vermittelt werden und wir werden auf Facebook mal entsprechend posten.

Sabine und die Mädels hatten den Gedanken, dass vielleicht außer dem Katerle noch weitere Geschwister ausgesetzt wurden. So stellten sie an der Stelle wo der kleine Kater war noch einen großen Transportkorb mit Futter drin auf und fuhren heute Abend noch 2mal hin aber keine weiteren Katzen in Sicht und das Futter unberührt - GsD.

Es ist absolut traurig, dass hier offensichtlich wieder mal ein Kätzchen einfach so im Wald "entsorgt" wurde. Deshalb noch einmal meine dringende Bitte sich VOR der Aufnahme einer kleinen Katze auf alle Eventualitäten vor zu bereiten und gründlich darüber nach zu denken ob auch "negative" Ereignisse
(z. B. umgeschmissene und vielleicht zerbrochene Sachen, Kratzer an den Beinen vom Spielen etc.) in Kauf genommen werden. Es handelt sich nicht um eine "Sache" sondern um ein lebendiges Wesen mit all seinen Stärken und Schwächen. Ähnlich wie kleine Kinder müssen auch kleine Katzen lernen  und brauchen ein ihnen angepasstes Umfeld (Kinder- bzw. Katzensicherung).

Ich werde es nie verstehen wieso im Fall des Falles das Kätzchen im Wald ausgesetzt werden muss und nicht in einem Tierheim in der Nähe die Möglichkeit bekommt gut vermittelt zu werden. Dieser kleine Kater hätte allem Anschein nach keine Chance gehabt, sein Leben allein da draußen in der Wildnis zu fristen.