Hier schildere ich sowohl eigene als auch Erfahrungen von Adoptanten mit Tierschutzorganisationen und stelle eventuelle Ungereimtheiten dar.

Leider melden sich nicht alle Adoptanten auf meine Nachfrage hin.

Deshalb gilt nicht unbedingt, dass bei Tierschutzorganisationen,

die hier nicht erwähnt werden, immer alles 100%ig in Ordnung ist.

 

30.07.2020

Heute bekam ich per Einwurfeinschreiben einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Leipzig,

die von Einfach Tierschutz e. V. im Namen von Jens Waldinger beauftragt wurde mir wegen meines Beitrages aus 2017 bzgl. einiger Ungereimtheiten dieser Tier"schutz"organisation

Strafanzeige und Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft wegen übler Nachrede und Verleumdung anzudrohen, da die von mir dargestellten "Vorwürfe" allesamt wahrheitswidrig sein sollen.

Hier wird scheinbar an breiter Front "gekämpft", da einige Links zu den Schilderungen

in meinem Beitrag bereits nicht mehr existieren.

 

Besonderes Augenmerk lege ich auf diesen Passus in dem Schreiben:

"Mit Ihrem Verhalten schaden Sie dem Ruf meiner Mandantschaft ganz erheblich indem Sie

potentielle Mitglieder und Spender .... abschrecken ......."

 

Nachdem ich durch einen Streit mit dieser "Mandantschaft" weder Tier noch Mensch helfen kann,

lass ich es einfach sein und lösche meinen ursprünglichen Beitrag auf der öffentlich zugänglichen Seite.

Wer weiterhin noch Interesse daran hat, darf sich gerne bei mir melden.

Natürlich werde ich genau prüfen wer da Interesse bekundet.

 

Meine ganz persönliche Einstellung zu Einfach Tierschutz e. V. und Jens Waldinger:

Ich werde bestimmt niemals an diese Organisation spenden weil ich mir

persönlich nicht sicher bin, dass meine Spende wirklich für das Tierwohl verwendet wird.

Außerdem werde ich ganz bestimmt nie ein Mitglied dieser Organisation weil sie mich

persönlich nicht davon überzeugt seriös und wirklich im Sinne des Tierschutzes zu arbeiten.

 

20.07.2020 - heute erreichte mich diese Mail einer Adoptantin:

Hallo Frau Henneberg,
nochmal vielen herzlichen Dank für die Tipps. Die Katze konnte dann doch nicht zum Termin kommen. Dann kam der Hund und am Freitag, 10.07. darauf die Nachricht, dass die Katze kommt, jedoch nich die vereinbarte sondern eine andere. Das war ok. Leider kam die Katze voller Flöhe und mit Giardien. Das Spot On vom 10.07. konnte bis Sonntag nicht alles entfernen. Kot und Eier verteilen sich nun. Das hat die Freude sehr getrübt. Tierarztbesuche, putzen, waschen und wieder, die Kinder im Zaun halten, Bedenken vor Ansteckungen und das man das Zeug nicht mehr los wird. Positiv ist, dass die verständlicherweise völlig verstörte Katze nach drei Tagen aus Ihrem Versteck kam und heute mir gegenüber total verschmust ist. Sie  lässt die Kassernierung im Zimmer über sich ergehen und wartet geduldig bis sie raus kann.Ich überlege nächstes Wochenende nach dem nächsten Tierarztbesuch und Behandlung. 
Aber sie verliert immer noch Flohkot.

Die Vermittlung erfolgte durch Vox Animalis e. V.

26.07.2019 - Ich bin ab 2019 wieder mit dabei durch fundierte Vorkontrollen die perfekten For-Ever-Homes für Tiere aus dem Tierschutz zu finden. Leider gibt es wieder nicht sehr schöne Erfahrungen mit Tierschutzorganisationen.

 

09/2018 - Aufgrund der in den letzten Monaten erlebten Erfahrungen mit den verschiedensten Tierschutz-Organisationen, überlege ich ernsthaft mich aus diesem "Geschäft" zurück zu ziehen und keine Vor- / Nachkontrollen mehr zu machen. Für eine ehrenamtliche Tätigkeit gab es für mich zu viele Momente, in denen ich die Motivation dieser "Tierschützer" in Frage stellen und mich stellenweise auch wirklich ärgern musste. Das muss ich mir in meiner spärlichen Freizeit eigentlich nicht antun. Die nächste Anfrage für eine VK / NK entscheidet - je nach Ablauf - ob ich weiter mache oder nicht.

 

26.07.2019 - Leider entwickelte sich bei einem Welpen, für den durch meine positive Vorkontrolle eine wirklich tolle Familie gefunden wurde, eine Parvovirose als er bereits dort war. Auslöser war evtl. der stressige Transport von Spanien nach Deutschland. Parvovirose ist eine sehr schlimme Infektion mit zweifelhaften Heilungschancen. Der Welpe wurde trotz bekannter Parvo-Infektion mehrerer anderer Hunde nach Deutschland in seine Adoptionsfamilie transportiert. Hier wird er seit über einer Woche behandelt und "scheint" jetzt auf dem Weg der Besserung. Allerdings gibt es bei einer Parvovirose oftmals ein "auf" und "ab". Ich hoffe und bete, dass der Welpe es schafft. Auf meine Nachfrage bei der Organisation wie sie mit solchen "Vorfällen" umgehen, habe ich umgehend Antwort erhalten:

"Hallo Marion, wir hatten diesen Fall noch nie. Ich habe ihr unsere Hilfe angeboten, was die Tierarztkosten angeht. Wir sind alle schockiert. Wir sind so froh, dass es nun etwas besser ist und hoffen das sie keine Spätfolgen davon trägt." Die Vermittlung erfolgte durch Ayandena - deutsche Seite.

Nach Rücksprache mit der Adoptantin entspricht das den Tatsachen und sie wurde bisher täglich - anfangs mehrmals - von der Organisation angerufen, die sich scheinbar wirklich sehr um den Welpen und die Adoptantin sorgt.

2018 - Hundepfoten in Not e. V.

Ich sollte eine - angeblich dringende - VK machen und hatte bereits alles vorbereitet - VK-Bogen mit den Daten der Interessenten und meinen eigenen Daten ausgefüllt, Infomaterial zu Sicherung, MMK's, Registrierung, Gefahr Flexileine, Hundeschule, Hundeverordnung und Hundesteuersatzung der Gemeinde ausgedruckt. Am Vortag hatte ich der Organisation 2 selbstentwickelte Formulare geschickt, in denen ich um weitere Informationen zum Tier und um die Unterzeichnung meiner persönlichen Datenschutzerklärung gebeten habe.

 

Der Vorstand dieser Orga hat daraufhin entschieden mich von der VK wieder zu entbinden weil sie solch ein Formular, das meine persönlichen Daten schützen soll, nicht unterschreiben. Außerdem wurde ich aufgefordert alle Daten zu dieser VK von meiner Homepage und sämtliche Daten der Interessentin zu löschen. Natürlich  habe ich die Interessentin entsprechend informiert warum die VK nicht zustande kommt. Sie konnte meine Interessen nachvollziehen und die Reaktion der Organisation nicht verstehen.

 

Ich finde es absolut nicht in Ordnung, dass diese Organisation sehr darauf bedacht ist selbst Datenschutz in hohem Maß einzufordern aber nicht bereit ist das im Gegenzug auch zu leisten.

 

In ihrem Vorkontrollbogen sollte ich meine kompletten persönlichen Daten angeben (Vorname, Name, vollständige Adresse, Telefon- und Mobiltelefonnummer, Faxnummer und Emailadresse).

Außerdem sollte ich mich mit meiner Unterschrift mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten einverstanden erklären, die vom Verein "nur dann genutzt werden wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung und Nutzung entgegensteht".

 

Genau das ist jedoch der Fall, da es schon vorkam, dass aufgrund eines negativen VK-Ergebnisses die Interessenten die persönlichen Daten des Kontrolleurs / der Kontrolleurin erhielten und es zu Bedrohungen der Person kam.

Hier befand sich ursprünglich der Beitrag bzgl. Einfach Tierschutz e. V. - Jens Waldinger.

Wer daran noch Interesse hat, darf sich gerne an mich wenden.

Am 26.04.2017 erhielt ich über das Formular meiner Homepage folgende Nachricht:

"hallo,hab grad das von llatos hier gelesen u mir ist grad genau das selbe passiert.meine maus kam am 25.02. hier an mit giardien,clamydien,clostriden perfinges alphatoxinbildend u bin was die tierarztrechungen angeht,bei 700 euro u es ist kein ende in sicht.ausser meiner schutzgebühr bekam ich nichts,nicht mal nen schutzvertrag hab ich und es wurde auch keine vorkontrolle gemacht."

 

2015 - Illatos Streunerhilfe

Von dieser Orga wurden 2 Katzenkinder zusammen in einen Haushalt vermittelt - Alles war gut, die Kätzchen gesund und munter. Die Übergabe verlief reibungslos.

 

In einem anderen Fall kam sowohl die erste als auch die folgende Zweitkatze mit Milben, Giardien und die zweite Katze zusätzlich mit Katzenschnupfen und einer Verletzung am Auge an. Bei der ersten Katze war die Übergabe in Ordnung aber bei der zweiten Katze spektakulär und hätte fast nicht funktioniert. Die Krönung: die zweite Katze war NICHT kastriert!!! Ein Transport unkastrierter Tiere aus dem Ausland ist

nicht zulässig - außer das Alter lässt eine Kastration noch nicht zu - und die Katze wurde auch als kastriert beschrieben und berechnet. Die in der Schutzgebühr enthaltenen Kastrationskosten wurden den Adoptanten wieder erstattet.

Für die Adoptanten fielen hohe Tierarztkosten an und die Behandlungen dauerten einige Wochen

 Außerdem die Kastration, die bei einer weiblichen Katze in Deutschland bis zu 150 € kosten kann.

 

2015 - ProDogRomania

2 Stunden vor der Ausreise des Hundes wurde von einem Tierarzt in Rumänien fest gestellt, dass der Hund nicht wie angegeben ca. 6 Jahre sondern mindestens 10 Jahre alt sein sollte. Die Adoptanten wurden daraufhin angerufen und gefragt ob sie den Hund immer noch wollten. Nach kurzer Überlegung sagten sie "ja" weil sie sich alle schon so sehr auf ihr neues Familienmitglied gefreut hatten. Als der Hund ankam, waren sie schon etwas bestürzt über den desolaten äußerlichen Zustand des Hundes. Erst nach einem Bad kam ein hochgradiger Räudebefall zu Tage - der bei dem Telefonat vor der Ausreise aber nicht erwähnt wurde. In dieser Familie leben nicht nur ein 4jähriges Kind sondern bereits ein Hund und eine Katze. Sowohl der Katze als auch dem Kind gegenüber war der Hund "kämpferisch" eingestellt. Es konnte nichts passieren, da die Adoptanten das verhindert haben. Aus diesem Grund und weil die Räude hoch ansteckend ist, haben sich die Adoptanten schweren Herzens dazu entschlossen den Hund in eine Pflegestelle, die mit der Tierschutzorganisation zusammen arbeitet, abzugeben. Sie haben den Hund also dahin gefahren und noch 150 € für die tierärztliche Behandlung dort gelassen und wurden sowohl dort als auch von der Vermittlerin sehr unfreundlich behandelt. Es kam keinerlei Verständnis auf obwohl die Tierschutzorganisation einige Informationen unterschlagen hatte. Die Rückzahlung der Schutzgebühr schlugen die Adoptanten aus und ihr einziger Trost ist, dass der Hund jetzt wenigstens der rumänischen Hölle entflohen ist und hier in der Pflegestelle hoffentlich regelmäßig Futter und Wasser sowie tierärztliche Betreuung erhält.

 

Stellungnahme der Organisation auf meine Schilderung: "...es ist für den Hund natürlich immer eine Ausnahmesituation wenn er nach so einer langen Reise und einigem Stress in der Familie ankommt. Deswegen fanden wir es sehr schade, dass der Hund direkt weg musste und leider auch nicht abgewartet wurde, dass sie erst einmal in Ruhe ankommen kann. Dass der körperliche Gesundheitszustand unter Anderem auch das Problem ist, wurde beim Telefonat uns gegenüber mit keinen Wort erwähnt. Da hieß es nur, dass sie aggressiv auf das Kind reagiert. Was natürlich immer subjektiv im Auge des Betrachters liegt. Wir haben inzwischen mit unserem Schutzhof Casa Animale telefoniert. Die Hündin ist herzlich, offen und freundlich - es gibt keinerlei Probleme mit ihr - keine Anzeichen von "Kampfhaltung" bei allem Umgang. Die Familie hat erst bei der Abgabe dort erfahren, dass es sich bei den kleinen offenen Stellen um einen leichten Räudebefall handelt - sie wollten selbst erst zum TA um prüfen zu lassen was das ist - Räude hatten sie bis dahin noch gar nicht auf dem Schirm. Die Adoptantin hatte unserer Vermittlerin, die diese Familie betreut, bei diversen Telefonaten aber auch zugesichert, dass ggf. eine räumliche Trennung am Anfang möglich wäre in Bezug auf eine mögliche Ansteckungsgefahr."