Hier schildere ich Erfahrungen von Adoptanten mit den Tierschutzorganisationen und stelle Ungereimtheiten dar. Leider melden sich nicht alle Adoptanten auf meine Nachfrage hin. Deshalb gilt nicht unbedingt, dass bei Tierschutzorganisationen, die hier nicht erwähnt werden, immer Alles 100%ig in Ordnung ist.

 

2017 - Einfach Tierschutz e. V.

Diesem Verein wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt, da die Steuererklärung nicht fristgerecht eingereicht wurde. Nun sind Steuerschulden in beträchtlicher Höhe vorhanden.

Das Schriftstück wurde mit einem entsprechenden Kommentar auf Facebook von Sandra Lück gepostet. Liest sich sehr interessant:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1715104328514293&id=100000442261717

 

Der Verein lehnt Sachspenden und Unterstützung ohne Geldfluss ab. Entsprechende Posts auf Facebook habe ich persönlich gesehen. Hier wird sachbezogene Unterstützungsleistung nur mit Abschluss einer Vereinsmitgliedschaft angenommen.

 

Der Verein ist sehr aktiv - siehe folgende Links, die alle zu Einfach Tierschutz e. V. gehören: Phoenix-Shelter (FB)

Phoenix-Shelter (i-Net)

 

Den Namen "Jens Waldinger" und seinen derzeitigen Verein Einfach Tierschutz e. V. sollte man sich gut merken.

Er wurde aus seinem früheren Verein DsN e. V. (Deutschland sagt NEIN zum Tiermorden e. V.) in hohem Bogen hinausgeworfen und auf Facebook gibt es heute noch 1 Seite, die seinen Schandtaten gewidmet ist. Hier eine der Geschichten.

 

Am 26.04.2017 erhielt ich über das Formular meiner Homepage folgende Nachricht:

"hallo,hab grad das von llatos hier gelesen u mir ist grad genau das selbe passiert.meine maus kam am 25.02. hier an mit giardien,clamydien,clostriden perfinges alphatoxinbildend u bin was die tierarztrechungen angeht,bei 700 euro u es ist kein ende in sicht.ausser meiner schutzgebühr bekam ich nichts,nicht mal nen schutzvertrag hab ich und es wurde auch keine vorkontrolle gemacht."

 

2015 - Illatos Streunerhilfe

Von dieser Orga wurden 2 Katzenkinder zusammen in einen Haushalt vermittelt - Alles war gut, die Kätzchen gesund und munter. Die Übergabe verlief reibungslos.

 

In einem anderen Fall kam sowohl die erste als auch die folgende Zweitkatze mit Milben, Giardien und die zweite Katze zusätzlich mit Katzenschnupfen und einer Verletzung am Auge an. Bei der ersten Katze war die Übergabe in Ordnung aber bei der zweiten Katze spektakulär und hätte fast nicht funktioniert. Die Krönung: die zweite Katze war NICHT kastriert!!! Ein Transport unkastrierter Tiere aus dem Ausland ist nicht zulässig und die Katze wurde auch als kastriert beschrieben und berechnet. Die in der Schutzgebühr enthaltenen Kastrationskosten wurden den Adoptanten wieder erstattet.

Für die Adoptanten fielen hohe Tierarztkosten an und die Behandlungen dauerten einige Wochen. Außerdem die Kastration, die bei einer weiblichen Katze bis zu 150 € kosten kann.

 

2015 - ProDogRomania

2 Stunden vor der Ausreise des Hundes wurde von einem Tierarzt in Rumänien fest gestellt, dass der Hund nicht wie angegeben ca. 6 Jahre sondern mindestens 10 Jahre alt sein sollte. Die Adoptanten wurden daraufhin angerufen und gefragt ob sie den Hund immer noch wollten. Nach kurzer Überlegung sagten sie "ja" weil sie sich alle schon so sehr auf ihr neues Familienmitglied gefreut hatten. Als der Hund ankam, waren sie schon etwas bestürzt über den desolaten äußerlichen Zustand des Hundes. Erst nach einem Bad kam ein hochgradiger Räudebefall zu Tage - der bei dem Telefonat vor der Ausreise aber nicht erwähnt wurde. In dieser Familie leben nicht nur ein 4jähriges Kind sondern bereits ein Hund und eine Katze. Sowohl der Katze als auch dem Kind gegenüber war der Hund "kämpferisch" eingestellt. Es konnte nichts passieren, da die Adoptanten das verhindert haben. Aus diesem Grund und weil die Räude hoch ansteckend ist, haben sich die Adoptanten schweren Herzens dazu entschlossen den Hund in eine Pflegestelle, die mit der Tierschutzorganisation zusammen arbeitet, abzugeben. Sie haben den Hund also dahin gefahren und noch 150 € für die tierärztliche Behandlung dort gelassen und wurden sowohl dort als auch von der Vermittlerin sehr unfreundlich behandelt. Es kam keinerlei Verständnis auf obwohl die Tierschutzorganisation einige Informationen unterschlagen hatte. Die Rückzahlung der Schutzgebühr schlugen die Adoptanten aus und ihr einziger Trost ist, dass der Hund jetzt wenigstens der rumänischen Hölle entflohen ist und hier in der Pflegestelle hoffentlich regelmäßig Futter und Wasser sowie tierärztliche Betreuung erhält.

 

Stellungnahme der Organisation auf meine Schilderung: "...es ist für den Hund natürlich immer eine Ausnahmesituation wenn er nach so einer langen Reise und einigem Stress in der Familie ankommt. Deswegen fanden wir es sehr schade, dass der Hund direkt weg musste und leider auch nicht abgewartet wurde, dass sie erst einmal in Ruhe ankommen kann. Dass der körperliche Gesundheitszustand unter Anderem auch das Problem ist, wurde beim Telefonat uns gegenüber mit keinen Wort erwähnt. Da hieß es nur, dass sie aggressiv auf das Kind reagiert. Was natürlich immer subjektiv im Auge des Betrachters liegt. Wir haben inzwischen mit unserem Schutzhof Casa Animale telefoniert. Die Hündin ist herzlich, offen und freundlich - es gibt keinerlei Probleme mit ihr - keine Anzeichen von "Kampfhaltung" bei allem Umgang. Die Familie hat erst bei der Abgabe dort erfahren, dass es sich bei den kleinen offenen Stellen um einen leichten Räudebefall handelt - sie wollten selbst erst zum TA um prüfen zu lassen was das ist - Räude hatten sie bis dahin noch gar nicht auf dem Schirm. Die Adoptantin hatte unserer Vermittlerin, die diese Familie betreut, bei diversen Telefonaten aber auch zugesichert, dass ggf. eine räumliche Trennung am Anfang möglich wäre in Bezug auf eine mögliche Ansteckungsgefahr."