Einfach erklärt: Was machen Bundestagsabgeordnete?

Die Bundestagsabgeordneten arbeiten in ihrem Wahlkreis und im Deutschen Bundestag in Berlin. Dort vertreten sie die unterschiedlichen Interessen der Menschen in Deutschland. Was sind ihre Aufgaben? Wie sieht ihre Arbeit genau aus? Das Jugendportal des Parlaments erklärt dies in diesem Video einfach und verständlich.

Politiker in Deutschland haben die Kernaufgaben

- der Gesetzgebung (Erstellung von Regeln für alle),

- der Regierungskontrolle (Überwachung der Bundesregierung),

- der Budgethoheit (Entscheidung über Ausgaben) sowie

- der Wahl des Bundeskanzlers.

Sie vertreten als Volksvertreter die Interessen der Bürger, gestalten die Politik mit und sorgen für eine Verbindung zwischen Volk und Staat, wobei Parteien dabei eine zentrale Rolle in der Willensbildung spielen. 

 
Hauptaufgaben der Abgeordneten (Bundestag) 
  • Gesetzgebung: Erarbeiten und Verabschieden von Gesetzen, die in Deutschland gelten.
  • Regierungskontrolle: Überwachen die Arbeit der Bundesregierung, stellen Fragen und setzen Untersuchungsausschüsse ein.
  • Budget: Entscheiden über den Bundeshaushalt und die Verwendung öffentlicher Gelder.
  • Kanzlerwahl: Wählen die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler.
  • Debatte: Führen öffentliche Debatten über politische Wege und Entscheidungen.
     

Aufgaben der Parteien (Politische Willensbildung)

  • Interessenvertretung: Bündeln und vertreten die Interessen der Bürger.
  • Politische Gestaltung: Beeinflussen die öffentliche Meinung und nehmen Einfluss auf Parlament und Regierung.
  • Bürgerbeteiligung: Fördern die politische Teilhabe und rekrutieren Bürger für öffentliche Ämter. 
     
Aufgaben des Bundeskanzlers 
  • Leitung der Regierung: Ist für die Arbeit der Bundesregierung verantwortlich und trägt die Gesamtverantwortung.
  • Rechenschaftspflicht: Steht dem Bundestag Rede und Antwort. 
     
Aufgaben des Bundestagspräsidenten
  • Repräsentation: Vertritt den Bundestag nach außen und wahrt dessen Würde.
  • Leitung: Leitet die Sitzungen des Bundestags.
  • Verwaltung: Steht an der Spitze der Bundestagsverwaltung.

25.07.2026 Wieso lügen Politiker uns so schamlos an?

                (Angewandte Rationaltheorie)

Politiker haben einen Anreiz, so zu handeln, dass ihre Wähler gerade noch nicht völlig verärgert sind. Und es gibt feine Abstufungen in der Welt der Lügen. Wir steigen hier in die Überlegungen zu rationalem Lügen ein.

- Die Logik der Täuschung: Warum Ehrlichkeit politisch (fast) unmöglich geworden ist

Hinter dem offensichtlichen Unmut über „Politikerlügen“ steckt eine knallharte strategische Logik. Hier sind die tieferen spieltheoretischen Mechanismen:

1. Das Ende der Glaubwürdigkeit (Cheap Talk & Signaling)

In der Spieltheorie ist Kommunikation nur dann etwas wert, wenn sie „kostspielig“ ist. Wer eine Zusage macht, ohne bei Nichteinhaltung persönliche Konsequenzen (wie einen Rücktritt) zu riskieren, betreibt „Cheap Talk“. Da die Presse als Kontrollinstanz versagt, gehen echte, ehrliche Signale im allgemeinen Rauschen unter. Es entsteht ein Markt für „politische Zitronen“: Da Wähler gute von schlechten Versprechen kaum noch unterscheiden können, sinkt der Anreiz für Politiker, überhaupt noch glaubwürdige Zusagen zu machen.

2. Das Transparenz-Paradoxon

Wir leben in einer Zeit maximaler Information, doch genau das führt zu weniger Klarheit. Durch die Dauerbeschallung mit Skandalen und News sinkt das sogenannte Signal-Rausch-Verhältnis. Wenn alles ein „Skandal“ ist, ist am Ende nichts mehr ein Skandal. Das System ist nicht mehr anreizkompatibel für die Wahrheit; es lohnt sich schlicht mehr, die Aufmerksamkeit der Wähler durch Nebenschauplätze zu binden.

3. Der „Denial-of-Service-Angriff“ auf unseren Verstand

In der IT-Sicherheit legt ein DoS-Angriff Systeme lahm, indem er sie mit nutzlosen Anfragen flutet. Genau das erleben wir in der politischen Kommunikation: Anstatt unliebsame Wahrheiten zu zensieren, werden sie mit einer Flut an irrelevanten Empörungen überspült. Die begrenzte „Rechenkapazität“ unserer Aufmerksamkeit wird durch dieses Rauschen gebunden, während die eigentlichen strategischen Fehlentscheidungen unbemerkt im Hintergrund ablaufen.

4. Die Falle der Normalisierung

Ein großes Problem ist der „Normalisierungs-Bias“. Durch schleichende Prozesse verschieben sich unsere Maßstäbe. Was vor zehn Jahren noch einen sofortigen Rücktritt erzwungen hätte, wird heute als normales Hintergrundrauschen akzeptiert. Wir bewerten jeden Fall in Relation zu einem verschobenen Nullpunkt (Base Rate Fallacy) und verlieren dabei den Blick für die systematische Verschiebung unserer moralischen und logischen Standards.

Die Lösung liegt nicht darin, auf „bessere“ Politiker zu hoffen, sondern die Spielregeln so zu ändern, dass sich Wahrheit wieder lohnt.

13.06.2026 Angela Merkel als Bundespräsidentin: Der ultimative Irrsinn der Woche!

Kehrt Angela Merkel auf die politische Bühne zurück – und das direkt ins Schloss Bellevue? Schon jetzt wird dort im Rahmen einer Ausstellung perverse Kunst ausgestellt. In der aktuellen Ausgabe vom „Irrsinn der Woche“ diskutieren Volker Boehme-Neßle und Klaus über eine Schreckensvision, die immer mehr an Wahrscheinlichkeit gewinnt. Die Anzeichen mehren sich: Häufige öffentliche Auftritte und kernige Ansagen zur „Macht“, die sie einsetzen wolle, um politische Ergebnisse zu beeinflussen. Eigentlich soll der Bundestpräsident keine Macht in Deutschland haben. Doch Prof. Boehme-Neßler analysiert die gefährlichen Hebel des Amtes, die im Ernstfall sogar Wahlergebnisse korrigieren könnten – eine Taktik, die Angela Merkel bereits in der Vergangenheit angewandt hat. Außerdem im Fokus:

Steinmeier 2.0: Warum das höchste Staatsamt unter der aktuellen Führung zur Farce verkommt.
Perverse Puppen im Bellevue: Was eine bizarre Kunstausstellung über das intellektuelle Niveau unserer Repräsentanten aussagt.
Die „Brandmauer-Einheitspartei“: Wie die Verkrustung des Parteienstaates unsere Demokratie gefährdet.
Hape Kerkeling als Alternative? Wenn Humor die letzte Rettung vor dem politischen Abgrund ist.

27.03.2026 Warum ging HITLER gegen JUDEN vor?

Wissenschaftliche Abhandlung, die eindeutig zeigt, wie fest Hitlers Ansichten in der linken Szene verankert waren. Hitlers Handeln und seine Taten sprechen eindeutig dafür, dass er nicht rechts, sondern links war. Ich verwende hierzu auch einen verblüffenden Beweis, der üblicherweise nicht herangezogen wird, aber Hitlers linke/antikapitalistische Haltung deutlich belegt.

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© Marion Henneberg