12.08.2022 Droht die Stromrationierung?

Eine neue Etappe in der Energiekrise: In einigen Teilen Deutschlands war die Stromversorgung bereits kurzzeitig unterbrochen. Gestern zum Beispiel in Trier, Berlin, Flensburg und Balingen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sieht darin jedoch keinen Anlass, um über Stromausfälle in Deutschland zu sprechen. In Bayern ist die Situation besonders prekär: Es gibt zwar Gaskraftwerke, aber nur eine Handvoll Kohlekraftwerke. Isar 2, das letzte Kernkraftwerk des Bundeslandes, wird Ende des Jahres abgeschaltet. Gleichzeitig gibt es in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern zu wenig Windenergieanlagen. Der fehlende Ausbau des Stromnetzes hat zudem die Abhängigkeit Bayerns von Stromlieferungen, insbesondere aus Nord- und Ostdeutschland, erhöht.

Stand 04.08.2022 Energiesicherungsgesetz: Um flexibel auf den angespannten Gasmarkt reagieren zu können, brachte die Bundesregierung am 5. Juli weitere Gesetzesänderungen auf den Weg, denen der Bundestag am 7. Juli und der Bundesrat am 8. Juli zustimmten. Die Änderungen traten am 12. Juli in Kraft.

Gasumlage ab 1. Oktober 2022
Preisanpassung zur Stabilisierung des Gasmarkts
Die exakte Höhe der Umlage für alle Gasverbraucher lässt sich derzeit noch nicht benennen. Sie hängt davon ab, wie viel und in welcher Höhe finanzielle Ausgleichsansprüche geltend gemacht werden.

05.08.2022 Gasumlage kommt | Strom- und Gaspreise explodieren |

               Jetzt wird es richtig teuer !

In diesem Video spreche ich eine unbequeme Wahrheit an: Die Energiepreise steigen rasant und wir bekommen ab Oktober die Rechnung dafür. Wir sprechen über die gestiegenen Beschaffungspreise für Strom und Gas. Dazu zeige ich Euch den Notfallplan Gas der Bundesregierung. Wie werden die Füllstände der Gasspeicher sein? Was passiert, wenn die Gasversorgung nicht mehr zu 100% gesichert ist und die Gasspeicher leer sind? Wer schaltet wann ab? Und warum brauche ich dann einen Handwerker, um die Heizung wieder zum laufen zu bekommen? Und wir sprechen über die Reform des Energiesicherungsgesetzes EnSiG. Danach gibt es in Extremfällen deutliche Preisanpassungen trotz laufender Verträge. Dazu kommt ab Oktober die neue Gasumlage, die bis zu 1 ct betragen kann. Für meine Verbrauchsdaten habe ich das einmal ausgerechnet. Am Ende könnten es bis zu 6.000 Euro mehr pro Jahr werden. Das sind 500 Euro im Monat, die erstmal verdient sein wollen. Und wie gehts weiter? Zum Abschluss des Videos gehts um den Ukraine Krieg und die Sanktionen gegen Russland. Das Video ist in Kapitel unterteilt. 00:00 Intro 01:50 Strom Börsenpreise 06:11 Gas Börsenpreise 08:10 Gas Verwendung und Notfallplan 11:34 Gas Notfall Szenarien 12:41 EnSiG und Gasumlage 16:34 Beispielrechnung Gas 2023 20:04 Beispielrechnung Strom 2023 24:11 Wie gehts weiter? 28:54 Outro

24.07.2022 Gasverbrauch per Verordnung: Jetzt kommt die Energiesparpflicht Wirtschaftsminister Habeck will aber keine "Wärmepolizei" schicken

Nun ist es amtlich: Das an diesem Donnerstag vom Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Netzagenturpräsidenten Klaus Müller präsentierte „Energiesicherungspaket“ gibt der Regierung die Möglichkeit, künftig per Dekret zu bestimmen, wo es wie warm sein darf. Nach der Europäischen Union (reitschuster.de berichtete) leistet nun auch die Bundesregierung den Offenbarungseid.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zeigte in einem Gastkommentar für die „Welt“ bereits im Dezember 2020 auf, wohin die Reise gehen soll: „Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

16.07.2022 WAHNSINN! GIGANTISCHER BETRUG fliegt AUF!!

0:57 Es droht Zusammenbruch des Gasmarkts

2:38 TÜV Süd sieht keine Sicherheitsprobleme bei AKW Weiterbetrieb

2:49 Energie-Manager stellten schnellere Brennstab-Beschaffung in Aussicht

6:55 Wie AKWs fast 7 Millionen Haushalte heizen könnten

7:54 CSU fordert „Abwrackprämie für Energiefresser“

11.07.2022 Wie schlimm wird die Energiekrise?

Erste Städte bereiten sich auf Katastrophen-Szenarien vor

Es scheint längst keine Frage mehr zu sein, ob die Menschen in Deutschland spätestens im Winter mit drastischen Einschränkungen der bisher gewohnten Lebensqualität rechnen müssen, sondern nur noch, wie stark diese ausfallen werden. In zahlreichen Städten und Gemeinden bereitet man sich auf den Ernstfall vor und beginnt schon jetzt mit dem Energiesparen, so zum Beispiel in Nürnberg und Ludwigsburg. Nachdem in der Franken-Metropole zuvor schon auf die Beheizung der Becken in den Freibädern verzichtet worden war, bleiben ab dem 16. Juli drei von insgesamt vier Hallenbädern geschlossen.

Dass auf die Menschen in Deutschland in den kommenden Monaten aber noch ganz andere Szenarien zukommen könnten, zeigt der Blick nach Ludwigsburg. Andy Dorroch, der Kreisbrandmeister des vor den Toren Stuttgarts gelegenen Landkreises, stimmt seine Mitbürger auf womöglich sehr frostige Zeiten in den eigenen vier Wänden ein. Daher bereiten die unter anderem auch für den Katastrophenschutz zuständigen Feuerwehren öffentliche „Wärmehallen“ vor, in denen sich bis zu 5.000 Menschen aufwärmen und gegebenenfalls sogar übernachten können. Dem SWR sagte Dorroch, dass man in der Katastrophenplanung von einem bis fünf Prozent der Bevölkerung ausgehe, die sich nicht selbst versorgen könnten

11.07.2022 Gasspeicher in Deutschland: So hoch ist der Füllstand

Aktuelle Daten zeigen, dass der Füllstand der Gasspeicher derzeit dem üblichen Anstieg im Jahresverlauf folgt. Mit 64 Prozent liegt er rund 3 Prozentpunkte unter dem Mittel der vergangenen fünf Jahre. Vergleicht man nur mit dem Jahr 2021, so ist der Füllstand aktuell höher als damals um diese Zeit. (Stand: 10.07.2022)

Allerdings mahnt die Bundesnetzagentur, dass ein Speicherstand von 90 Prozent bis November kaum mehr ohne zusätzliche Maßnahmen zu erreichen sei, sollten die russischen Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 auch in Zukunft auf niedrigem Niveau verharren.