Haben die Deutschen ein Neugier-Problem?
(Markus C. Kerber) Nicolaus Heinen hat einen glänzenden Essay über Neugier als Triebkraft der Innovation verfasst. Doch diese Tugend sieht er im heutigen Deutschland wenig verbreitet. In der
Selbstblockade macht er einen der Gründe für die aktuelle deutsche Misere aus.
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Festung Europa?
(Sylke Kirschnick) Die Bundesrepublik hat in der Migrationspolitik einen Weg eingeschlagen, der nicht durchzuhalten ist. Die viel gescholtene Vorstellung von einer „Festung Europa“ ist als Konsequenz
genau das, was immer mehr Bürger des Kontinents wünschen.
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10.000 Hitzetote und 99 Ertrunkene? Wenn Schätzungen wie Zählungen klingen
(Redaktion) Fast 10.000 Menschen sollen nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts an Hitze gestorben sein, während allein im Juni 99 Menschen ertranken. Doch hinter den Zahlen stehen
grundverschiedene Erhebungsmethoden.
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Doris van Geul-Prozess: Ungewöhnlicher Verfolgungseifer gegen eine alte Dame
(Peter Herrmann) Zuerst beantragte die Staatsanwaltschaft genau wie die Verteidigung Freispruch im Prozess gegen Doris van Geul, legte nach dessen Verkündung aber plötzlich Revision dagegen ein: Der
Volksverhetzungs-Vorwurf der Staatsanwaltschaft gegen die alte Dame wegen eines migrationskritischen Facebook-Kommentars wird immer absurder. Gab es eine Anweisung, an der 76-jährigen Rentnerin ein
Exempel zu statuieren?
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Her mit der Fünfzigprozenthürde
(Peter Grimm) Seit der SPD im ersten Bundesland das Scheitern an der Fünfprozenthürde droht, erwärmen sich die Genossen lautstark für deren Absenkung auf drei Prozent. Für mehr Demokratie ist das der
falsche Weg. Die Fünfzigprozenthürde muss her, für jeden Abgeordneten, in jedem Wahlkreis.
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Tom des Tages
(Jan Tomaschoff) Neues vom Zeichenbrett.
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Wer hat’s gesagt? „Wie willst du das machen, wenn du keine junge Frau hast?“ (Auflösung)
(Gastautor) Klaus Kadir / Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt.
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Wie ein Schweizer Gastarbeiter Istanbul das Saufen beibrachte
(Ahmet Refii Dener) Was haben eine herrschaftliche Villa im mondänen Bern und ein traditionsreicher Stadtteil der Mega-Metropole Istanbul gemeinsam? Die Antwort reimt sich auf ein herrlich kühles
Blondes und hört auf den Namen Walter Bomonti. Herr Bomonti war das, was man heute wohl einen hocherfolgreichen Gastarbeiter nennen würde – nur eben in umgekehrter Richtung.
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„So what happens when the heart just stops…?“
(Jörg Schneidereit) Mein sehr persönlicher Nachruf auf den wunderbaren Glen Hansard. Eine schonende Einleitung kriege ich gerade nicht hin. Dein Tod hat mich voll erwischt, lieber Glen. Auch wenn so
ein Abschied irgendwie zu Dir passt und wahrscheinlich tausendmal besser ist, als Alter, Siechtum oder irgendeine beschissene Krankheit: Ich mag es gerade noch nicht glauben.
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Cancel Cuisine: Marillenknödel
(Georg Etscheit) Welche Zutaten in den Marillenknödelteig gehören, scheint unter Österreichern eine Art Glaubensfrage zu sein. Die einen schwören auf die Variante mit Erdäpfeln, vulgo Kartoffeln, die
anderen auf Topfen, vulgo Quark.
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50 Jahre „Boston“
(Hans Scheuerlein) Das Debütalbum der US-amerikanischen Rockband Boston schlug ein wie ein Meteorit. Die Wahrheit über die wirkliche Entstehung des Albums kam jedoch erst viel später ans Licht.
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Als die Ökologie noch nicht strafte. Jacques-Yves Cousteau als Pionier der Meeresforschung.
(Edgar L. Gärtner) Es ging Jacques Cousteau nicht primär um die Angst vor einer Katastrophe und die Weltrettung durch „Global Governance“ und die „Große Transformation“, sondern darum, sein Publikum
mit seiner eigenen Begeisterung anzustecken und damit nebenbei seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
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Tom des Tages
(Jan Tomaschoff) Neues vom Zeichenbrett.
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Wer hat’s gesagt? „Wie willst du das machen, wenn du keine junge Frau hast?“
(Gastautor) Klaus Kadir / Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt.
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Der Sonntagsfahrer: Stabil-kritisch im Sattel
(Dirk Maxeiner) Der unauffällige Herr Müller, Chef der Bundesnetzagentur, ist vom grünen Stamme und hat sich stets vom Baum fallen lassen, wenn der richtige Gaul darunter durchlief. Jetzt hat er sich
zum Herrscher aller Reußen entwickelt. Seine Behörde kann Stromlieferungen bei absehbaren Mangellagen nach Gutsherrenart zuteilen oder verweigern. Und da sie nun auch für die sozialen Netzwerke
zuständig ist, kann sie auch die kritische Berichterstattung darüber verschwinden lassen.
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Der Junge mit der Trinkgeld-Schale
(Ahmet Refii Dener) Neulich stand beim Bauern eine junge Verkäuferin hinter der Theke, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Ihr Sohn, vielleicht zehn Jahre alt, half ihr beim Verkauf. Als alles
fertig war, gab ich ihm einen Euro. Dann bat ich ihn, Zettel und Stift zu holen. Er brachte beides. „Jetzt schreib ganz groß drauf: Trinkgelder werden gerne angenommen. So groß, dass vier Wörter das
Blatt ausfüllen.“
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Iran-Taktik: Erholen in der Feuerpause
(Gastautor) Amine Ayoub/ Die bisherige Kriegs-Historie zeigt, wozu Teheran Ruhephasen nutzt. Es füllt seine Waffenlager auf, liefert Waffen an seine Stellvertreter, untersucht, was funktioniert hat
und was nicht. Die Fabriken, in denen Drohnen vom Typ Shahed (Foto) gebaut werden, stellen ihre Arbeit nicht ein, nur weil Diplomaten miteinander reden. Auch die Schmuggelrouten in den Irak, nach
Syrien, in den Libanon und in den Jemen bleiben in Betrieb.
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Migrations-Machtdemonstration in Ceuta vorerst beendet
(Peter Grimm) Es war eine kurze Invasion von 60.000 meist jungen Männern, die die Grenze von Marokko zur 83.000 Einwohner zählenden spanischen Exklave Ceuta einfach überrannten bzw. umschwammen. Wie
auf Befehl kamen sie plötzlich und zogen sich jetzt wieder ebenso zurück.
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Was Chinas Ökonomie-Guru uns rät
(Annette Heinisch) Der chinesische Ökonom Weiying Zhang blickt mit erfrischenden Ansichten auf Wirtschaft und Politik. Seine Ideen könnten auch für Deutschland hilfreich sein, das aber weiter in
Richtung Planwirtschaft abgleitet. Zhang hält kreative Unternehmerpersönlichkeiten für entscheidend, denn „Management ist nicht Unternehmertum“. Und dies könne auch keine KI ersetzen.
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Tom des Tages
(Jan Tomaschoff) Neues vom Zeichenbrett.
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