23.11.2025 Weltklimakonferenz in Belém beendet:

                Reaktionen auf Abschlusserklärung der COP30

Bei der Weltklimakonferenz haben sich die Delegierten auf eine Abschlusserklärung verständigt. Einen verbindlichen Fahrplan für die Abkehr von fossilen Energieträgern, wie ihn auch die EU gefordert hatte, gibt es darin aber nicht. Die Enttäuschung über diesen Minimalkompromiss ist groß, vor allem bei denen, die bis zuletzt für einen Ausstiegs-Plan aus Kohle, Öl und Gas gekämpft hatten.

21.11.2025 Feuer bei Klimakonferenz

Damit hatte auf der UN-Klimakonferenz in Belém wohl niemand gerechnet: Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) ist plötzlich ein Feuer auf dem Gelände ausgebrochen. Tausende Menschen mussten dieses daraufhin verlassen. Dreizehn von ihnen atmeten Rauch ein und wurden vor Ort medizinisch behandelt, wie das Organisationsteam mitteilte.

20.11.2025 Merz’ Belém-Spruch sorgt für diplomatischen Wirbel

Nach Irritationen über Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sich bei Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva persönlich um Schadensbegrenzung bemüht.

13.11.2025 KLIMAKONFERENZ:

Indigene stürmen Belém – Protest gegen Abholzung des Regenwaldes eskaliert!

Auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém kam es zu einem Zwischenfall: Indigene Aktivisten stürmten gewaltsam ein Konferenzgebäude, brachen eine Tür auf und gerieten mit Sicherheitskräften aneinander. Mindestens zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Demonstranten protestierten gegen die fortschreitende Zerstörung ihrer Heimat – insbesondere durch die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Trotz offizieller Teilnahme indigener Vertreter auf dem Gipfel fühlen sich viele von ihnen übergangen. Inzwischen hat sich die Lage vor Ort wieder beruhigt.

29.12.2023 Damit zerstören sie Deutschland! Jetzt platzt die Bombe

Auf dem Klimagipfel drehte sich nicht, wie die Bundesregierung dachte, alles um erneuerbare Energien. Vielmehr wurde eine Atom-Allianz geschlossen und der Klimagipfel-Präsident erklärte, dass die Abkehr von fossilen Energien nicht notwendig sei. Genau das ist notwendig, damit Deutschland seine Energieversorgung sichern kann, aber dennoch schweigen die Medien über diese Entwicklung.
00:00 Das erwartet Sie im Video 01:07 Eine neue Ära der Energiewende beginnt 02:30 Erneuerbare Energien reichen nicht aus 04:24 Das Schweigen der deutschen Medien 05:23 Deutschland als Blindgänger

10/2021 G20 Klima: Große Erwartungen - kleine Ergebnisse

Die Regierungschefs der G20-Länder versprechen Klimaneutralität bis zur Jahrhundertmitte und die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Konkrete Maßnahmen und Verpflichtungen, um diese Ziele zu erreichen, fehlen.

 

Sieg der Bremser

Gegenüber der positiven Bewertung der gemeinsamen Schlusserklärung von Rom steht allerdings ein faktischer Sieg der Gruppe der Klimabremser. In ihr versammeln sich die größten Kohleverbraucher und -produzenten: China, Indien, Russland und Australien. Sie haben verhindert, dass es zu konkreteren Zielen für den Ausstieg aus der Kohle kam. Die ursprünglich härtere Sprache des Kommuniqués war über Nacht bei den Verhandlungen der Diplomaten aufgeweicht worden. Der einzige greifbare Erfolg ist hier ein Ausstieg aus der Finanzierung internationaler Kohlekraftwerke oder Anlagen. Aber sogar dabei gibt es ein Schlupfloch: Es geht nur um öffentlich finanzierte Projekte, private Banken zum Beispiel könnten weiter Geld für die Kohleverstromung geben.

Klimaschützer enttäuscht

"Die G20 haben eine Verantwortung, aber sie sind ihr nicht gerecht geworden", kritisiert Friederike Röder von der NGO "Global Citizen". Es fehlten alle konkreten Maßnahmen, um die vereinbarte Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts auch zu erreichen. So gebe es keine Frist zur Beendigung von Kohlesubventionen, und ohne klare Fristen werde nichts geschehen. Auch enthalte die Erklärung von Rom nichts zum Ausstieg aus der Kohleverstromung. Der ursprünglich von Italien präsentierte Entwurf sei viel besser gewesen, so die NGO-Vertreterin, so aber ende der G20-Gipfel im "Versagen". Die Entwicklungsorganisation "World Vision" nannte das G20-Treffen den "Gipfel der verpassten Chancen", die Staaten hätten vor harten Entscheidungen gekniffen. Und Greenpeace kritisiert das Ergebnis scharf: "Das Kommuniqué ist schwach, ohne Ehrgeiz und Vision".  Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres zeigt sich enttäuscht: "Ich verlasse Rom mit unerfüllten Hoffnungen, aber zumindest sind sie nicht begraben", schrieb er auf Twitter. Er setzt darauf, dass einige Länder während der anschließenden Weltklimakonferenz in Glasgow ihre Klimaziele noch nachbessern könnten.

01.11.2021 Biden gibt China und Russland Schuld für vage G20-Klimabeschlüsse

Auf dem zweitägigen Gipfel in Rom haben sich die G20-Staaten nicht auf ehrgeizige Klimaziele geeinigt. Präsident Biden sieht die Schuld dafür bei China, Russland und Saudi-Arabien – und dem Unwillen, sich zu verpflichten.
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© Marion Henneberg