HallMack - Affenlocken (Musikvideo)

10.06.2022 130 Affenpocken-Fälle: STIKO gibt bereits Impfempfehlung heraus

Im Mai sind in Deutschland erstmals Affenpocken-Infektionen aufgetreten. Obwohl bisher nur etwas mehr als hundert Fälle bekanntgeworden sind, gab die Ständige Impfkommission (Stiko) am Donnerstag bereits eine Impfempfehlung für Risikogruppen heraus: Die von Gesundheitsminister Karl Lauterbach bestellten 240.000 Impfdosen des Pocken-Vakzins Imvanex sollen offenbar bald unters Volk gebracht werden. Folgende Gruppen werden als Risikogruppen eingestuft: 

  • Menschen ab 18 Jahren, die engen Kontakt zu Infizierten hatten,
  • Personal in Laboren mit ungeschütztem Kontakt zu kontaminierten Proben,
  • homosexuelle Männer mit wechselnden Partnern.

Der Pockenimpfstoff soll zunächst nur besonders ansteckungsgefährdeten Menschen angeboten werden, da er zurzeit lediglich eingeschränkt zur Verfügung stehe. Tatsächlich hatte Karl Lauterbach zuvor Impfstofflieferungen für Anfang Juni im Umfang von rund 40.000 Dosen angekündigt – weitere 200.000 Dosen seien bereits bestellt. In Anbetracht der niedrigen Infektionszahlen und der geringen Gefährlichkeit der Erkrankung erscheint die Zahl bestellter Dosen freilich hoch, doch Deutschlands Gesundheitsminister ist für seine manisch anmutenden Impfstoffbestellungen

ja bereits bekannt. Für die „Grundimmunisierung“ sind zwei Impfdosen im Abstand von 28 Tagen angedacht; wer früher schon eine Pockenimpfung erhalten hat, braucht nur eine Dosis.

01.06.2022 Affenpocken - droht die nächste Pandemie? (Corona 2.0?)

Corona ist noch gar nicht vorbei, da droht uns schon der nächste Virus: Der Affenpockenvirus. Wie gefährlich ist er wirklich? Droht uns wieder ein Lockdown und Maskenpflicht? Was hat der Affenpockenvirus gemeinsam mit dem Coronavirus und warum gab es Planspiele dazu, die überraschend treffsicher die aktuelle Entwicklung vorweggenommen haben?

20.05.2022 Vorsicht „Leopard-Pocken“: G7-Gesundheitsminister spielen Pandemie

Bizarre Übung zur Vorbereitung auf die nächste Seuche

Was wäre Karl Lauterbach wohl ohne Pandemie? Die Krise hat den Gesundheitsminister zu einem der wichtigsten, aber auch umstrittensten Politiker gemacht. Ohne sein unermüdliches Schüren von Panik und Angst wäre der SPD-Politiker höchstwahrscheinlich nur ein Hinterbänkler geblieben. In der aktuellen Phase, in der Corona seinen Schrecken verliert und nicht mehr zur Ausrufung der Apokalypse taugt, kommt ihm ein absonderliches Planspiel der sieben bedeutendsten Industrienationen der westlichen Welt gerade recht. Denn – welch Glück für Lauterbach – im Mittelpunkt steht der fiktive Ausbruch der „Leopard-Pocken“. Dies geht aus Unterlagen hervor, die Bild vorliegen. Der Fokus des Treffens soll auf „Überwachung, Reaktion und Bereitschaft“ liegen. Das Szenario könnte abstruser kaum sein: Ein Leopard beißt einen Menschen und überträgt diesem ein gefährliches Pocken-Virus, das sich in der Folge blitzartig ausbreitet. Nach acht Wochen hat es sich bereits in 21 Ländern verbreitet, darunter in allen G7-Ländern.

21.05.2022 Neue Plandemie steht bevor: Affenpocken / Wurde bereits 2021 angekündigt und simuliert PCR Test dafür ist auch schon geplant. Deshalb muss Hr. Klabauterbach so viele Impfdosen vorkaufen!

21.05.2022 Affenpocken-Fälle in Deutschland: Wie wird die Krankheit übertragen und wie schütze ich mich? Der Allgemeinarzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht klärt auf.

"Affenpocken lassen sich eigentlich nicht gut übertragen", beruhigt Dr. Specht. Üblicherweise geschehe dies durch direkten Kontakt vom Tier zum Menschen. Und auch bei den neu beobachteten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen habe es sich nicht um flüchtige Begegnungen gehandelt. "Es braucht schon den direkten Kontakt. Es ist nicht so wie bei Corona, dass ein Aerosol im Raum schweben kann und sich dann jemand noch anschließend infiziert", versichert Dr. Specht.

"Und es ist auch so, dass eine gewisse Immunität besteht - zumindest bei den älteren von uns. Bei uns war die Pocken-Impfung bis 1976 eine Pflichtimpfung." In der DDR galt diese Pflicht sogar bis 1982. "Das heißt: Alle davor Geborenen haben wahrscheinlich einen ganz guten Schutz."

20.05.2022 Mit zunehmender Dynamik rückt ein neues Phänomen in die Schlagzeilen: Monkeypox (Affenpocken). So einiges daran ist seltsam. Gedanken dazu im Video.

20.05.2022 Zugelassener Wirkstoff: Tecovirimat bei Affenpocken

Derzeit häufen sich Infektionen mit Affenpocken bei Menschen. Immer mehr Länder melden erste Nachweise. Bereits seit einigen Monaten gibt es einen unter anderem zur Behandlung der Affenpocken-Infektion zugelassenen Wirkstoff in der EU. Sein Name lautet Tecovirimat. Er ist in dem Präparat Tecovirimat SIGA® 200 mg Hartkapseln enthalten.In den USA ist Tecovirimat schon länger zugelassen, allerdings bis dato nur bei Pocken und nicht etwa bei Affenpocken. Dort heißt das Präparat Tpoxx®. Wie Hersteller Siga Technologies gestern informierte, hat die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA aktuell eine intravenös zu verabreichende Formulierung von Tpoxx zugelassen – auch diese zur Behandlung der Pocken.

20.05.2022 Affenpocken: Großbritannien kauft Pocken-Impfstoff

Das Vakzin sollte derzeit nur Risikopersonen angeboten werden, empfiehlt die WHO. In der EU ist ein Impfstoff gegen die Pocken zugelassen, der modifiziertes Vacciniavirus Ankara (MVA) beinhaltet. Dabei handelt es sich um einen Zweidosen-Impfstoff, dessen Verfügbarkeit laut WHO noch begrenzt ist. In den USA und Kanada ist der Impfstoff MVA-BN auch gegen Affenpocken zugelassen. Der WHO zufolge, laufen außerdem derzeit wissenschaftliche Studien, um die Durchführbarkeit und Angemessenheit der Impfung zur Vorbeugung und Bekämpfung der Affenpocken zu beurteilen.

20.05.2022 RKI - Affenpocken - Allgemeine Informationen des RKI zu Affenpocken, u.a. zu Übertragung, Diagnostik und Situation in Deutschland
Stand-20.05.2022_RKI - Affenpocken - All[...]
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13.01.2022 EU-Zulassung für antiviralen Wirkstoff gegen Pocken

Die Pocken sind zwar eigentlich seit Ende der 1970er-Jahre ausgerottet, doch existieren sie weiter in Laboren. Um gegen biologische Angriffe gewappnet zu sein, wurde Tecovirimat entwickelt. Nun hat die EU-Kommission es zugelassen. Ob und in welcher Menge Deutschland Tecovirimat einlagern wird, ist der Pharmazeutischen Zeitung nicht bekannt.

https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/tecovirimat-siga-epar-product-information_de.pdf
tecovirimat-siga-epar-product-informatio[...]
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27.09.2019 Fünf Dinge, die man über die Pocken wissen sollte

Längst nicht alle Pockenarten sind ausgerottet. Sind die letzten Variolaviren eine Gefahr für die Menschheit? Oder droht uns gar eine neue Pockenwelle aus dem Tierreich? Die Pocken, eine der größten Seuchen der Menschheits- geschichte, sind seit 1980 ausgerottet. Doch in weltweit zwei Labors schlummern noch immer infektionstüchtige Variolaviren. Unfälle schüren die Angst, die gefährlichen Viren könnten eines Tages – gewollt oder unbeabsichtigt – in die Umwelt gelangen. Warum hat die WHO sie nicht längst vernichten lassen? Um die Vernichtung durchzusetzen, müssten sich die Mitglieder des World Health Assembly (WHA), des entscheidungsfähigen Organs der WHO, einstimmig dazu entschließen. Eine Entscheidung, die bis heute immer wieder vertagt und verzögert wurde. 

Nicht nur Variolaviren können Pocken verursachen

Virologe Nitsche ist immer wieder überrascht, wie wenige Menschen – darunter auch Ärzte – wissen, dass es noch immer Pockenviren gibt. »Man wird sie nie vollständig ausrotten können«, sagt der Virologe. Denn im Gegensatz zu den Variolaviren, die ausschließlich Menschen befallen, haben andere Pockenviren – das heißt, Vertreter der Gattung der Orthopoxviren – ein viel breiteres Wirtsspektrum: Sie infizieren unterschiedliche Tiere. Die Impfung, die vor den »echten« Pocken schützt, schützt auch vor anderen Orthopoxviren. Auf Grund der Nebenwirkungen – und der fehlenden Notwendigkeit – wird heutzutage aber praktisch niemand mehr gegen Pocken geimpft. So kommt es seit einigen Jahren immer wieder vor, dass Menschen sich mit Säugetierpocken infizieren. Nitsche arbeitet seit 17 Jahren mit Pockenviren und leitet das Deutsche Konsiliarlabor am Robert Koch-Institut in Berlin. Es ist eines der wenigen Labore Deutschlands, das eine Infektion mit Variolaviren feststellen kann. Außerdem werden dort auch andere Pockenviren wie Kuhpocken-, Affenpocken- und Parapockenviren, die in vielen unterschiedlichen Tieren vorkommen, untersucht. »Je enger der Wirtsbereich eines Virus, desto pathogener ist es«, erklärt Nitsche. So sind Variolaviren, die sich auf den Menschen spezialisiert haben, für diesen auch extrem gefährlich: Eine Infektion endete in 30 bis 50 Prozent der Fälle tödlich. Kuhpocken, die ein extrem breites Wirtsspektrum haben, sind für die einzelnen Wirte hingegen meist harmlos. Bislang sind weltweit nicht mehr als 3 Todesfälle bekannt.