Besserwisser. Prinzipienreiter. Pedant. Oder auch Erbsenzähler. Egal, als was man Marcel Barz bezeichnen mag: Er nimmt es genau. Und wann wäre es wohl angebrachter, sich den Daten mit Sinn, Verstand und einer extremen Genauigkeit zu widmen, als bei den Daten zur Corona-Pandemie?
Überzeugt davon, dass die Maßnahmen der Regierung voll und ganz ihre Berechtigung haben, nahm er die Herausforderung eines zweifelnden Freundes an und widmete sich der Analyse der offiziellen Rohdaten von Robert Koch-Institut und Statistischem Bundesamt. Was er erkennen musste, schockierte ihn tief: Die offiziell präsentierten Daten sind nicht nur wenig bis gar nicht aussagekräftig, sie verzerren auch die Realität in höchstem Maße.
Fazit: Er musste seinem Freund Recht geben – jedenfalls so lange, bis er seinen eigenen Fehler findet oder ihm jemand wissenschaftlich beweist, dass er falsch liegt. Dies ist bis heute nicht geschehen. Kein Medium, kein Journalist, kein Wissenschaftler nahm sich seinen Erkenntnissen an.
Barz steht nun nach eigener Aussage vor einem unlösbaren Problem: Wenn reichweitenstarke Medien, öffentlich-rechtliche wie private, die sich teils so genannten Qualitätsjournalismus auf die Fahne schreiben, kein Interesse an seinen Ausführungen zeigen, entsteht ein eklatanter Informationsmangel im Großteil der Bevölkerung, der nicht aufzulösen ist. Im schlimmsten Fall führt dies dann dazu, dass aufgrund fahrlässig oder vorsätzlich falscher Behauptungen Grundrechte eingeschränkt und der Alltag von Millionen Menschen zerstört wird.
Ohne Diskussion, ohne Respekt für Andersdenkende und vor allem ohne unabhängigen Journalismus ist eine freie und friedliche Gesellschaft schwer umzusetzen. Einen solchen Zustand wird eine Demokratie nicht aushalten können.
WIR setzen dem etwas entgegen. Der Vortrag wurde am 20.01.2022 aufgenommen.

COVID-19: Fallzahlen in Deutschland

Die Anzahl der Fälle - und deren Differenz zum Vortag - und die Anzahl der Todesfälle beziehen sich auf Fälle, die dem RKI täglich übermittelt werden. In Einklang mit den  Standards der WHO wertet das RKI alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung der klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle.

Sterbefälle - Fallzahlen  für Deutschland 2016 - 2021

Diese Sonderauswertung enthält Sterbefallzahlen nach Tagen, Wochen und Monaten seit dem 1. Januar 2016. Die Auswertung für die Jahre 2016 bis 2019 basiert dabei auf den endgültigen plausibilisierten Daten dieser Berichtsjahre. Daten ab dem 1. Januar 2020 sind vorläufig

Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittel-nebenwirkungen

Um Meldungen zu Covid-19 Impfstoffen anzuzeigen, folgen Sie bitte diesem link, dann klicken Sie auf den Buchstaben C und bewegen den Bildschirminhalt nach unten bis "COVID-19".

Täglich erfasst das DIVI-Intensivregister die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenhäusern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Patient*innen aufgezeichnet.

Intensivstationen.net ist ein Projekt des freien Datenanalysten und Journalisten Tom Lausen. Tagesaktuelle Daten zur  Intensiv- belegung, verfügbaren Betten und Sterbe- fällen. Es gibt keinerlei Geldgeber, die mit eigenen Interessen das Projekt zu beein- flussen suchen.

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© Marion Henneberg